Das Gebiet von Gargano ist durch malerische kleine Ortschaften mit antiken Ortskernen charakterisiert.
Die historische Altstadt von Peschici vermittelt den Eindruck,
direkt aus dem Fels der Steilküste zu entspringen, auf dem sie
erbaut wurde. Schneeweiße Kuppelbauten mischen sich hier
malerisch mit grauen Steinhäusern. Ganz in der Nähe der
Ortschaft befindet sich die Kirche Santa Maria di Calena, die im
11. Jahrhundert von den Benediktinermönchen erbaut wurde.
Vieste ist zweifellos eine der antiksten Ortschaften in
Daunia. Das Städtchen liegt in einem landschaftlich wundervollen
Küstenstreifen, der sich auf einer Länge von über 30 km
erstreckt und einige der malerischsten Winkel am Mittelmeer
überhaupt verbirgt. Die historische Altstadt mit ihren engen
Gassen und Treppen zwischen den weißen Häusern bezaubert mit
ihrem einzigartigen Charme.
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 Die
Tremiti-Inseln sind mit ihren Felsen und Steilküsten, kleinen
Buchten, Felsenriffen, Klippen, Pinienwäldchen und dem typischen
Buschwald "Macchia Mediterrania" ein faszinierendes Konzentrat
von Naturschönheiten. Einst wurde diese Inselgruppe auch als
Inseln des Diomedes bezeichnet, da der Held der antiken
griechischen Sagen hier die letzten Jahre seines Lebens
verbracht haben soll. Der Legende zur Folge sind an den Klippen
in Vollmondnächten klagende Schreie wie das Wimmern eines
Neugeborenen zu hören, die angeblich von seinen Gefährten
stammen, welche von Venus in Seevögel verwandelt worden sind.
Die Inseln sind ein Paradies für Taucher und anerkanntes
Meeresschutzgebiet.
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 Touristen
aus aller Welt strömen nach San Giovanni Rotondo zum Grab von
Pater Pio und nach Monte Sant'Angelo zur Wallfahrtskirche San
Michele, wo 493 der Erzengel Michael erschienen sein soll.
Historiker gehen davon aus, dass die Kirche Mitte des 6.
Jahrhunderts auf den Überresten einer antiken Abtei des
Basilianerordens erbaut wurde. Einen ganz besonderen Charme hat
das Stadtviertel Junno mit seinen Reihenhäusern. Einen Besuch
lohnt selbstverständlich auch San Marco in Lamis, das in einem
malerischen Talkessel liegt und dessen Geschichte eng mit der
der Wallfahrtskirche San Matteo verknüpft ist. |
 Auch
der Nationalpark von Gargano mit seinen Dünen, Mischwäldern,
mediterraner Steppe, den Flüssen mit ihrem sprudelnden Wasser
und den Karsthöhlen bezaubert mit seiner wundervollen
Naturlandschaft. Hier nisten mehr Vogelarten als in der gesamten
Alpenkette und die über 2000 erfassten Pflanzenarten stellen
alleine bereits 35% des gesamten italienischen Pflanzenbestandes.
Zu den zahlreichen Baumarten kommen unzählige Gräser. Jüngste
Studien haben ergeben, dass das Gebiet von Gargano das
orchideenreichste von ganz Italien ist. Hier können gut 250
Orchideenarten beobachtet werden, was 60% der in Europa
heimischen Arten entspricht. Aus naturkundlicher Sicht besonders
interessant sind die beiden Salzwasserseen von Lesina und
Varano. |
 Ein
wundervolles Panorama bietet auch die Küste mit ihren zahllosen
Buchten und den Kiesstränden, hinter denen die weißen Felsen der
Steilküste aufragen und wo sich die Pinien im tiefen dunklen
Wasser des Meers unter strahlend blauem Himmel spiegeln.
Einzigartig sind die zahlreichen malerischen Grotten, die das
Meer und der Wind im Laufe der Jahrtausende in Felsenklippen
gegraben haben. Und nachdem Küste, Klippen, Bögen, Spalten,
Löcher und Türme an den steilen Klippen angemessen bewundert
worden sind, ist der richtige Augenblick für ein erfrischendes
Bad im kühlenden Meer gekommen. |
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